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Herbst-Check: Diese 9 Dinge gehören ins Auto

Der goldene Herbst kann für Autofahrer ziemlich blechern sein: rutschige Straßen, schlechte Sicht, Schmutz überall. Mit diesem Zubehör aber fährst Du sicher und farbenfroh durch den Herbst.

Lesedauer

3 min

Datum

15.01.2022

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An Folgendes sollte man im Herbst denken

Im Herbst fallen die Blätter – und mit ihnen eine Menge Schmutz auf Autos, die im Freien parken. Das Laub sammelt sich gerne unter der Windschutzscheibe und verstopft dort die Lufteinlässe. Vorbeugen können Sie mit einer Autoabdeckung, die den Spalt zwischen Frontscheibe und Motorhaube abdeckt. Das kann entweder ein Car Cover für das komplette Auto sein oder eine sogenannte Halbgarage, die nur die Scheiben und das Dach abdeckt. Vorteil Halbgarage: Sie lässt sich meist so klein zusammenfalten, dass sie (möglichst trocken und sauber) im Kofferraum verstaut werden kann und dadurch jederzeit griffbereit ist.

Schon im Herbst können die Temperaturen vor allem nachts unter den Gefrierpunkt fallen. Für Autofahrer bedeutet das am Morgen häufig: Scheiben kratzen. Deponieren Sie deshalb den Scheibenkratzer rechtzeitig im Auto. Und wenn Sie gerade dabei sind: Packen Sie den Schneebesen auch gleich in den Kofferraum. Dann sind Sie nicht nur gegen Herbstfrost, sondern auch gegen den ersten Schnee gewappnet.

Sie bekommen schon beim Gedanken ans Eiskratzen kalte Finger? Und das Entfernen von Laubs macht mit bloßen Händen auch keinen Spaß? Genau deshalb sollte ein Paar Arbeitshandschuhe einen festen Platz im Kofferraum haben – und zwar das ganze Jahr über. Die Handschuhe leisten bei einer Panne ebenso gute Dienste wie beim Anlegen von Schneeketten.

In einem milden Altweibersommer ist der Winter gefühlt noch weit weg. Doch aus dem Tau wird allzu bald Reif oder Eis – und dann kann auch die Scheibenwaschanlage zufrieren. Wer rechtzeitig Scheiben-Frostschutzmittel in den Behälter unter der Motorhaube füllt, greift am Wischerhebel niemals ins Leere. Und wenn Sie eine Reserveflasche mit Scheibenfrostschutz im Kofferraum mitfahren lassen, können Sie auch unterwegs jederzeit nachfüllen.

Wenn die Tage kürzer werden, fährt man wieder öfter bei Dunkelheit. Und plötzlich werden im Gegenlicht anderer Autos der Schmutz und die Schlieren auf den Scheiben sichtbar. Jetzt ist höchste Zeit, die Scheiben von innen sorgfältig zu reinigen. Wohl dem, der eine Packung Scheibenputztücher dabei hat. Saubere Scheiben beschlagen übrigens auch nicht so schnell. Und wenn doch, hilft der nächste Zubehör-Tipp …

Die kühlere Außenluft führt im Herbst dazu, dass die Scheiben vermehrt von innen beschlagen – vor allem, wenn viel Feuchtigkeit im Auto ist wie etwa von regennassen Klamotten. Wenn das Gebläse die Scheibe nicht schnell genug frei bekommt, hilft ein spezieller Scheibenschwamm fürs Auto. Mit ihm lässt sich die Feuchtigkeit abwischen – aber bitte nicht während der Fahrt. Damit der Scheibenschwamm jederzeit griffbereit ist, gehört er in das Ablagefach der Fahrertür oder in die Mittelkonsole.

Vor allem, um beschlagenen Scheiben vorzubeugen, sollte man in der kalten Jahreszeit das Autoinnere so trocken wie möglich halten. Viel Feuchtigkeit kommt im Herbst und Winter an den Schuhen mit ins Auto. Bis textile Fußmatten wieder trocken sind, das kann dauern. Deshalb der Tipp: Spezielle Gummifußmatten, die man als Zubehör kaufen kann, saugen sich gar nicht erst voll. Schmelzwasser oder andere Feuchtigkeit lassen sich von ihnen einfach abschütteln oder wegwischen. Außerdem sind Gummimatten unempfindlich gegenüber Dreck, Matsch und Streusalz.

Wenn es draußen herbstlich ungemütlich ist, kommen der faltbare Regenschirm in der Seitenablage und die Mütze im Handschuhfach gerade recht. Beides braucht man in der kühlen Jahreshälfte öfters, als einem lieb ist. Beim Herbst-Check fürs Auto nicht fehlen darf außerdem eine Decke im Kofferraum. Sie wärmt zum Beispiel im Fall einer Panne und wird spätestens im Winter heiß begehrt.

Ob zum Nachfüllen des Scheibenfrostschutzes bei Dunkelheit oder auch zum Anlegen von Schneeketten: Eine Stirnlampe bringt Licht und damit Sicht in die Angelegenheit. Und im Gegensatz zu einer klassischen Taschenlampe haben Sie damit beide Hände frei. Deshalb rein damit ins Handschuhfach oder in den Kofferraum. Und ab und zu checken, ob die Batterie der Stirnlampe noch Saft hat.

Bunte Wälder, freie Straßen – Autofahren im Herbst kann herrlich sein. Und mit diesen neun kleinen Helfern an Bord sollten Sie auch gegen Schattenseiten gewappnet sein. Achten Sie im Herbst besonders auch auf glatte Straßen durch feuchtes Laub oder überfrierende Nässe. Und nicht vergessen: Im Oktober beginnt die Winterreifen-Saison.