Comparison Renault ZOE E-Tech vs Fiat 500e

Der Fiat 500e und der Renault ZOE E-Tech sind beide richtige Stadtflitzer: wendig, schick und dabei auch noch 100% elektrisch. Sie sind zwar klein, bieten aber dennoch genug Stauraum für Wochenendausflüge. Aber was unterscheidet die beiden Autos?

Lesedauer

4

Datum

11.01.2022

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Renault ZOE E-Tech: Der Bestseller

Der Renault ZOE ist das meistverkaufte Elektroauto in Europa – und das zu Recht: Mit seinen verchromten Details und dem großen Renault Logo, unter dem sich übrigens die Ladebuchse befindet, sieht er richtig schick aus. Während der Fiat 500e nur drei Türen – also zwei Türen für Passagiere und eine Heckklappe – hat, kann man in den Renault ZOE auch mit mehreren Leuten bequem über seine fünf Türen einsteigen. Dennoch bleibt der Renault ZOE schön kompakt. Mit knapp vier Metern länge und dank integrierter Rückfahrkamera findet ihr garantiert immer einen Parkplatz. 

Fiat 500e: Der Ästhet

Der Fiat 500e besticht natürlich schon durch sein ikonisches Design, das man direkt wiedererkannt. Die elektrische Version sieht dem Verbrenner zum Verwechseln ähnlich, wurde aber von Grund auf neu gestaltet. Sie hebt sich noch mit einigen schönen Details von ihrem Bruder ab. Er ist nicht nur richtig schick, sondern auch super wendig. Daher fühlt sich der Fiat 500e in der Stadt besonders wohl. Für seine Wendigkeit muss man jedoch auf zwei Türen verzichten. Auch der Kofferraum fällt eher kleiner aus. Einen Handgepäckskoffer bekommt man aber problemlos darin unter.

Im Renault ZOE E-Tech: Moderne Technik und recycelte Materialien

Der Renault ZOE hat im Innenraum schon einiges zu bieten.. Ganz besonders sind bei dem Renault ZOE die 100 % recycelten Materialien, aus denen die Sitze gefertigt werden. Auch bei den Kunststoffen im Innenraum wurde auf Nachhaltigkeit geachtet, denn sie bestehen aus 50% recycelten Plastikflaschen.  Auch, wenn man bei dem Renault ZOE umgangssprachlich eher von einer kleinen Knutschkugel sprechen würde, kommt die Sicherheit hier nicht zu kurz. Der ZOE bietet LED-Nebelscheinwerfer mit Lichtautomatik, eine Verkehrszeichenerkennung, und den Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das Winterpaket mit beheizbarem Lenkrad, beheizbaren Außenspiegeln und Heckscheibe super praktisch. Die Rückfahrkamera ist für Kleinwagen eigentlich nicht immer üblich, hier aber selbstverständlich.

Im Fiat 500e: Sensoren satt und schicker Retro-Look

Auch bei Fiat kommt die Sicherheit nicht zu kurz: Das Auto registriert zum Beispiel, ob man während der Fahrt auch die Augen auf der Straße behaltet und warnt, falls man mal abgelenkt ist. Der Lichtsensor sorgt dafür, dass das Licht im Tunnel automatisch eingeschaltet wird. Gleiches gilt bei schlechtem Wetter für den Regensensor. Bei beiden Autos ist die Smartphone-Integration übrigens absolut intuitiv: beide haben 10 oder 10 ½ Zoll Displays und sorgen somit für volle Konnektivität. Übrigens: Auch bei dem Fiat 500e kommt das Thema Nachhaltigkeit nicht zu kurz, denn hier bestehen die Sitzbezüge aus 100% recycelten Materialien aus dem Meer.

Reichweite: Stadt-tauglich plus

Bei kleinen Elektroautos ist man gerne mal skeptisch gegenüber der Reichweite. Mit knappt 400 km Reichweite ist der Renault ZOE E-Tech jedoch ganz weit vorn und kann auch mit größeren Elektroautos mithalten. Mit dem Fiat 500e kommt man dagegen ungefähr 320 Kilometer  weit, bevor man an die Ladesäule muss. Gemessen an ihrem häufigsten Einsatzgebiet, nämlich dem städtischen Raum, sind beide Reichweiten mehr als üppig. Studien zeigen: Im Alltag fährt der Durchschnittsdeutsche selten mehr als 30 Kilometer am Tag.. Und wenn man doch mal eine längere Strecke über die Autobahn zurücklegen möchte, ist auch das kein Problem. Bei den Ladezeiten unterscheiden sich die beiden Autos eigentlich nicht. Nach 30 Minuten an einer 50 kW Säule habt ihr ungefähr 80% erreicht.

Fahrgefühl: Schnell und sicher

Kleine Elektroautos mit geringem Gewicht machen aufgrund ihrer Beschleunigung eigentlich immer Spaß. Mit 118 PS hat der Fiat 500e 10 PS mehr Leistung als der Renault ZOE E-Tech. Das sportliche Gefühl beim Fiat liegt daher wahrscheinlich eher daran, dass er nochmal einen halben Meter kürzer ist als das Äquivalent von Renault. Außerdem kann man im “B-Modus” bei beiden Fahrzeugen mit nur einem Pedal fahren. Sobald man vom Gas geht, setzt die sogenannte Rekuperation ein, welche automatisch bremst und das Auto gleichzeitig lädt. Schon ziemlich praktisch für den Stadtverkehr mit Stop-And-Go.

Fazit

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Autos nur in Details. Beide sind modern ausgestattet und geben ein perfektes Stadtauto ab. Gerade für Pendler sind beide Fahrzeuge richtig sinnvoll und machen dabei noch richtig Spaß. Wer ein Auto sucht, das auch mal Platz für mehr Gepäck oder einen Passagier mehr bietet, ist mit dem ZOE flexibler. Außerdem bringt er für den Preis auch viele nützliche Extras, die man sonst eher aus größeren Limousinen kennt. Wer dagegen Komfort, Style und Sportlichkeit auf dem Weg zur Arbeit besonders schätzt und zudem oft mit kleinen Parkplätzen hadert, sollte zum Fiat 500e greifen.