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Review

Polestar 2: Das steckt in der Elektro-Limousine

Volvos Elektroauto-Ableger Polestar 2 bietet seinen Fahrern Fahrspaß und smarte Technologie vom Feinsten. Überzeugend wirken zudem Design, Komfort und Sicherheitsaspekte des sportlichen Schweden. Zeit, einen Blick unter die Haube und ins Innenleben der neuen Elektrofahrzeug-Generation zu werfen

Lesedauer

5 min

Datum

28.02.2022

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Zeitloses Design

Sportlich geschnitten, ein zeitloses und formschönes Design – der Polestar 2 kann direkt beim ersten Anblick mächtig überzeugen. Die Elektro-Limousine aus dem Hause Volvo kommt dabei ohne Ecken und Kanten daher. Die abgerundete minimalistische Silhouette der Karosserie unterstreicht den optisch klaren Eindruck der Fließhecklimousine. Der Polestar 2 bietet seinen Fahrern jede Menge Fahrspaß, gepaart mit smarten technischen Finessen und einer aufgeräumten, modernen veganen Innenausstattung.


Trotz seiner am Unterboden angebrachten Batterien liegt der Polestar 2 erstaunlich flach und kann so seinen Limousinencharakter noch verstärken. Diese der Optik dienende Fahrzeugarchitektur hat eine Verknappung des Kofferraumplatzes zur Folge. Ein kleiner Makel, wenn man dies so sehen möchte, der jedoch durch zusätzliche Stauräume, verteilt im Fahrzeuginneren, in gewisser Weise aufgefangen wird. Insgesamt kommt der Polestar 2 auf eine Ladekapazität von 405 Litern, bei Umlegen der Rücksitze werden 1.095 Liter erreicht. Das Fließheck wartet dabei mit einer breiten Kofferraumklappe auf und erleichtert so die Beladung enorm. 

Innenraum mit smartem Komfort

Der Polestar 2 wartet mit einem durchdachten Konzept auf und kann sich dabei auf die langjährige Expertise seines schwedischen Mutterkonzerns Volvo verlassen. Und so beginnt das Polestar-Lebensgefühl gleich beim Einstieg. Mittels Smartphone und der Polestar-App (erhältlich für IOS und Android) erkennt das E-Fahrzeug seinen Besitzer und ein Digital Key öffnet das Fahrzeug. Doch hiermit endet das Einstiegserlebnis nicht. Während der Annäherung an das Fahrzeug werden die Systeme auf die Abfahrt vorbereitet. Sprich: Die vom Nutzer in der App hinterlegten Werte zu gewünschter Innenraumtemperatur, Sitzposition, sogar die zuletzt gehörte Musik-Playlist. Dies betrifft auch vom Fahrer personalisierte Fahreigenschaften wie Lenkgefühl und Verhalten der Bremse beim Anrollen. 


Die Innenausstattung selbst kann durch veganes Interieur überzeugen. Hochwertige Kunstoff-Applikationen, bekannt aus der Volvowelt und WeaveTech als Sitzbezug, sind als Standard vorgesehen. In Leder gibt es Ausstattungsmerkmale nur gegen Aufpreis. Das großzügige Raumangebot wird durch ein optionales Panoramadach verstärkt. Standardmäßig ist ein umfangreiches Infotainment-System eingebaut. Neben Radio mit DAB+ und einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung, lässt sich z. B. via Karten-App über die Android Auto- oder Apple CarPlay-Schnittstellen navigieren.

Polestar 2

Volle Elektropower

Volvo hat somit das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte rund um das von Kopf bis Fuß durchdesignte Elektroauto aufgeschlagen. Aktuell sind drei Fahrzeugversionen erhältlich, eimal ein Allrad und zwei Frontantriebler. Der Einstieg beim Polestar 2 gelingt ab 45.500 €, der Long Range ist ab 48.500 € erhältlich, das Power-Allrad-Paket gibt’s ab 51.500 €. Durch Förderungen für E-Autos lässt sich Preis des Polestar 2 noch einmal reduzieren. Als bessere Alternative gibt es den Polestar 2 ab 619 € im Monat bei FINN im Auto Abo. 


Der in drei Motorversionen erhältliche 4,60 Meter lange Polestar 2 kann sich dabei neben dem einzigartigen Design auf jede Menge Pferdestärken verlassen. Standard Range Single (224 PS) und Long Range Single (231 PS) stellen die Motor-Einstiegsvarianten dar. Der Single Range Motor trägt die E-Limousine rund 440 Kilometer weit. Und mit richtig Power unter der Haube bringt der Standard Range Single Motor mit 224 PS gehörig was auf die Straße. Der Vorderradantrieb beschleunigt mit seinem Elektromotor in 7,4 Sekunden auf 100 km/h. In der Spitze liegt er bei ordentlichen 160 km/h. 


Der Nachteil: Diese Kraftleistungen saugen jedoch ordentlich Energie. Ist bei Elektrofahrzeugen grundsätzlich ab einer Geschwindigkeit von rund 130 km/h von einem stark erhöhten Energieverbrauch auszugehen, sieht es auch beim sportlichen schwedischen E-Auto-Vertreter nicht anders aus. Der Polestar 2 und sein Standartpaket bewegen sich aufgrund des hohen Energieverbrauchs folglich bei rund 440 Kilometern Höchstreichweite. Im Winter ist nach Expertenmeinung davon auszugehen, dass die Reichweite auf etwa 300 Kilometer sinkt. 


In Sachen Ladung gibt der Polestar ebenfalls Gas. Insofern die Ladesäule 150 kW liefern kann, dauert ein Ladevorgang von 10 auf 80 % nur rund 35 Minuten. Für eine Vollladung der Batterien an einer sogenannten Wallbox muss mit einer Ladezeit von etwa sieben Stunden ausgegangen werden. Bei einer Ladung über die Nacht ist der Elektro-Begleiter somit wieder startklar für den nächsten Arbeitstag. 

Tipps und Tricks um die maximale Reichweite effizient auszuschöpfen, befinden sich hier

Optimale Testwerte

Der in China produzierte Polestar 2 wurde bereits zur Markteinführung von Experten als ernsthafte Konkurrenz zu Elektrolimousinen-Vorreiter Tesla gefeiert. Und tatsächlich kann der schwedische Elektro-Bolide bei einschlägigen Branchentests mit Bestwerten punkten. Volvo legt seine elektrische Edel-Limousine selbstbewusst im Premiumbereich an und scheut dabei auch nicht die Konkurrenz aus den USA sowie die deutschen E-Modelle von Mercedes (EQC) und Audi (e-tron).


Auch in Sachen Sicherheit weiß der Edel-Elektro-Volvo zu überzeugen. So schnitt der Polestar 2 als vollelektrisches Fahrzeug beim Euro NCAP Crashtest mit der Bestbewertung von 5 Sternen ab. Beim Sicherheitstest überprüft wurde, dabei die Kategorien Insassenschutz, Kindersicherheit, Fußgängerschutz, ungeschützte Verkehrsteilnehmer und aktive Sicherheit. Und auch laut dem ADAC liegt der Polestar 2 „satt“ auf der Straße und lässt sich selbst bei anspruchsvollsten Fahrmanövern sicher steuern. Auch beim bekannten ADAC-Ausweichtest offenbarte die vollelektrische Limousine weitere Stärken. Der Polestar 2 konnte die aufgestellten Hindernis-Parcours nicht nur schnell durchfahren, sondern auch kontrolliert. 

Interesse geweckt?

In Sachen Verkauf gehen Volvo und der chinesische Polestar-Investor Geely ebenfalls neue Wege. Interessenten können das Fahrzeug in ausgewählten Showrooms an verschiedenen Standorten in deutschen Großstädten testen. 


Lust bekommen, mit dem Polestar 2 im Alltag zu cruisen? Bei FINN kannst du die smarte Elektro-Limousine selbstverständlich abonnieren.