Worauf müssen Hundebesitzer beim Autofahren achten?

Als Autofahrer mit Hund hat man häufig besondere Anforderungen an sein Fahrzeug: Es muss einen geräumigen Kofferraum haben und optimalerweise auch noch geländegängig sein. Ist die Auswahl dann mal getroffen, sollten alle Hundebesitzer noch ein paar Vorkehrungen treffen, um möglichst sicher mit ihrem Vierbeiner unterwegs zu sein. Die wichtigsten haben wir hier aufgelistet.

1. Vierbeiner anschnallen

Für uns selbst ist es selbstverständlich, uns beim Einsteigen ins Auto anzuschnallen. Bei unseren Hunden vergessen wir das jedoch gerne mal. Sowohl für den eigenen Schutz als auch für die Sicherheit des Tieres während der Fahrt und bei möglichen Unfällen, sollte man nicht auf eine geeignete Sicherung für Haustiere verzichten. Dafür gibt es bei Hunden verschiedene Möglichkeiten: einen Sicherheitsgurt oder einen Hundeautositz für die Rückbank. Für den Kofferraum eignen sich passende Transportboxen oder auch Schutzgitter. All diese Maßnahmen verhindern, dass das Tier im Falle eines Unfalls unkontrolliert durch das Auto geschleudert werden kann. 

2. Komfort für den Hund

Natürlich wollen auch die Hunde immer eine angenehme Fahrt im neuen Auto haben. Daher sollte man darauf achten, die Umgebung so komfortabel wie möglich zu machen. Dies verhindert auch, dass das Tier Angst vor Autos entwickelt. Für ein echtes Wellness-Gefühl kann man die Transportbox oder den Platz des Hundes mit ein paar kuscheligen Decken und Spielzeug ausstatten. 

3. Innenraum schützen

Gerade wenn man viel mit seinem Hund im Auto unterwegs ist und dieser nach einem langen Waldspaziergang auf der Rückbank liegt, werden die neuen Ledersitze schnell in Mitleidenschaft gezogen. Um dies zu vermeiden, gibt es Sitzbezüge. Diese schützen den Sitz vor Dreck, Feuchtigkeit und den scharfen Hundekrallen. Für den Kofferraum lohnt sich eine Schutzdecke, um lästigen Reinigungen vorzubeugen.

4. Fahrten im Sommer

Für Hunde ist der Wärmeausgleich deutlicher schwieriger als für Menschen, da sie nicht schwitzen können. Durch das dicke Fell kommt es dann schneller zur Überhitzung. Aus diesem Grund sollten Hundebesitzer zu jeder Zeit darauf achten, den Hund während der Fahrt vor direkter und andauernder Sonneneinstrahlung zu schützen und das Auto angenehm zu temperieren. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Motor läuft. Daher darf man Hunde schon ab Temperaturen von über 15 Grad nicht alleine im Fahrzeug lassen. Von dieser Regel gibt es eine einzige Ausnahme: der Hund bleibt in einem Tesla mit eingeschaltetem “Dog Mode”. Dieser Dog Mode sorgt für eine gleichbleibend kühle Temperatur im Fahrzeuginnenraum. Außerdem zeigt der große Bildschirm des Autos in der Mitte an, dass die Kühlung aktiv ist und der Besitzer des Hundes bald zurück kommt. So vermeidet man, dass sich Passanten um den Hund sorgen und eventuell sogar die Feuerwehr rufen.